Heimtex Ideen

22. 11. 2012

Die historische Entwicklung der Vorhänge I. (Ägypten – Renaissance)

Wenn wir die Vorhänge, die zum Kälteschutz an Eingängen dienten, außer Betracht ziehen, so wurden die ersten Vorhänge, mit dem Zweck vor der Sonne zu schützen und als Dekoration zu dienen, in Ägypten benutzt.
  • Ägypten: Die offene Säulen-Architektur und die intensive Sonnenbestrahlung führte zu der Notwendigkeit ein Sonnenschutz zu entwickeln. Dieser wurde aus Gewebe hergestellt und mit ornamentalen oder traditionellen Lotus-Mustern dekoriert, meistens über die ganze Fläche. Es handelte sich also um, von der Form her, sehr einfache Vorhänge, die nicht besonders effektiv waren.

 

  • Im alten Griechenland dienten die Vorhänge meist dekorativ. Hier entsteht zum ersten Mal die visuelle Verbindung zwischen den Vorhängen am Rand mit Schabracke. Das Gewebe hatte ein relativ einfaches Muster in der Mitte, umso komplexe war der untere Teil des Gewebes mit typischen rechtwinkligen Formen. Die Vorhänge vor allem die Schabracke wurde in eindrucksvolle Strukturen gefaltet.

 

  • Rom in seiner Bemühung pompös zu sein, brachte neue Dekorations-Elemente in die Heimtextilien, wie zum Beispiel die ausgefransten Enden der Schabracke oder des Vorhangs und die Girlanden-Schabracke. Ein freier ornamentale Stil der Muster mit Blumen als Motive. Es tauchen auch erste gemalte Dekorationen auf.

 

  • In dem Zeitalter der Romantik wurde eine der vielen kleinen Verbesserungen erfunden, die das Leben den Menschen vereinfachte. Eine Stange mit Ringen zum Aufhängen des Vorhangs. Aufgrund der Gewölbe wurden die Schabracken nicht benutzt, umso auffallender sind die genähte, geometrische Muster auf der Fläche des Gewebes und die ersten Klammern am Rand der Vorhänge, welche ein dekoratives Auseinanderziehen ermöglicht.

 

  • Die Gotik: Durch die Glasmalerei wurde der Gebrauch von  Vorhängen reduziert, aber Heimtextilien tauchen in Form von Bett-Vorhängen, also die Abtrennung eines bestimmten Bereiches des Inneren um nicht Wärme zu verlieren. Die Muster bestanden, sehr oft aus Lilien, Quadraten, Kreisen und heraldischen Motiven in goldenen oder silbernen Farben. Die typische Farben der Vorhänge waren rot und blau.

 

  • Die Renaissance im 15. Jahrhundert entdeckte erneut die Schönheit der Schabracken und zwar sehr geschmückt. Die Gewebe-Arten unterschieden sich in schwere und leichte Vorhänge-Typen, wobei sich Seide durchsetzte. Die Muster wurden einfacher (in Frankreich Blumen-Motive, in Italien Damast), auch einfarbiges Gewebe kam in Nutzung. Die einzigen neuen dekorativen Elemente waren senkrechte Bordüren in dem mittleren Bereich der Vorhänge, Quasten und Halterungen.

 

Die Fortsetzung folgt das nächstes Mal.

 

 

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